KIRCHENKREIS BERNBURG
Im Kirchenkreis Bernburg leben rund 5.400 evangelische Christinnen und Christen. 36 Kirchen aus acht Jahrhunderten prägen das Erscheinungsbild der Landschaft.
In Bernburg ist der Sitz von zwei diakonischen Einrichtungen: der Kanzler von Pfau‘schen Stiftung und der Stiftung Evangelische Jugendhilfe St. Johannis.

Wissenswertes

Zu Beginn der Reformation hat hauptsächlich Fürst Wolfgang von Köthen die Herrschaft im Bernburger Land ausgeübt, auch im Amt Sandersleben. Bei der Teilung von 1544 kamen die Ämter Plötzkau und Warmsdorf an den Fürsten Georg von Dessau.
Boten

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner

Sven Baier
Kreisoberpfarrer und Vorsitzender der Kreissynode
Schloßstraße 7
06406 Bernburg
Telefon: 03471 / 624925 oder 03471 / 625100
Fax: 03471 370635

Stephan Aniol
Stellv. Kreisoberpfarrer, Senior des Pfarrkonvents und Kreisjugendpfarrer

Johannes Lewek
Klinik- und Notfallseelsorge
Breite Straße 81
06406 Bernburg
Telefon: 03471 / 353613
Fax: 03471 / 353681

Volker Eilenberger
Jugendreferent
Schlossstraße 7
06406 Bernburg
Telefon: 03471 / 351957
Fax: 0049 / 32121011720

Sebastian Saß
Kreiskirchenmusikwart
Im Pfarrwinkel 1
06449 Aschersleben OT Schackstedt
Telefon: 034692 / 389546
Fax: 03471 / 370635
Geschichte des Kirchenkreises Bernburg
Zu Beginn der Reformation hat hauptsächlich Fürst Wolfgang von Köthen die Herrschaft im Bernburger Land ausgeübt, auch im Amt Sandersleben. Bei der Teilung von 1544 kamen die Ämter Plötzkau und Warmsdorf an den Fürsten Georg von Dessau.
Als Fürst Wolfgang 1562 seine Herrschaft abgab, fiel sein Bernburger Anteil an den Fürsten Joachim Ernst, der seit 1579 ganz Anhalt regierte. Aber es erfolgte 1606 doch wieder eine Landesteilung, wobei die von Fürst Christian I. begründete Bernburger Linie die Herrschaft antrat.
Ihr Herrschaftsgebiet waren anfangs im Kreisgebiet nur Stadt und Amt Bernburg, Amt Plötzkau und die adeligen Gerichtsdörfer Rathmannsdorf und Hecklingen. Davon mussten sie aber schon 1611 das Amt Plötzkau wieder abgeben an Fürst August und erhielten es erst 1709 zurück. Nach Ausstereben des Herzogshauses im Jahr 1863 ging das Bernburger Land wieder in Gesamtanhalt auf.
Der Kirchenkreis hat seinen heutigen Gebietsumfang erst seit 1864 erhalten, als die Ämter Sandersleben und Güsten angegliedert wurden, und 1869, als das Amt Nienburg aus dem Kreis Köthen in den Kreis Bernburg überging.

Historisches Hinweischild, das heute im Archiv der Landeskirche lagert.

