Neues Leben für alte Instrumente

In den Tagespflegen der Diakonie Dessau möchten wir künftig noch stärker mit Musik arbeiten – insbesondere mit Orff-Instrumenten. Auch in der Betreuung im Marienheim und in der Wohngemeinschaft in Raguhn sollen Instrumente zum Einsatz kommen. Dafür suchen wir gut erhaltene, ungenutzte Instrumente, die vielleicht schon länger in Gemeindeschränken, Lagerräumen oder Instrumentenkisten schlummern und auf einen neuen Einsatz warten. Mehr Informationen darüber finden Sie hier.

Unsere Sommeraktion steht unter dem Titel „Die Kirche bleibt im Dorf“. Dabei geht es um uns und unsere Orte, um gelebte Nächstenliebe und echtes Ehrenamt. 

Wir zeigen Gesicht für eine offene, solidarische Gesellschaft. 

Unsere Kirchen sind keine staubigen Museen, sondern Teil aktiver Gemeinschaften. Die Aktion besteht aus mehreren Elementen: Banner, Gemeindefeste, Begleitmaterial, Fotogalerie

Viele Gäste beim Hoffnungskulturfest

Die Evangelische Landeskirche Anhalts hat am Sonntag mit rund 2.500 Menschen auf dem Dessauer Marktplatz ein Hoffnungskulturfest gefeiert. Gemeinden aus ganz Anhalt, Menschen aus der Dessauer Stadtgesellschaft sowie Gäste aus anderen Landeskirchen kamen zu Musik, Gesprächen und gemeinsamem Essen zusammen. Auf der Bühne standen unter anderem Sebastian Krumbiegel, Sänger der Prinzen, und Annie Heger. Rund 80 Bläserinnen und Bläser gestalteten das musikalische Programm mit. Mehr darüber lesen.

27.05.2026

Stephan Aniol ist neuer Pfarrer in Bernburg Nordwest

Stephan Aniol hat seine Arbeit als Pfarrer im Verbundf Bernburg Nordwest aufgenommen. Er war bei einem Gottesdienst am Himmelfahrtstag in Hohenerxleben in sein Amt eingeführt worden. Stephan Aniol tritt die Nachfolge von Kornelius Werner an, der im vergangenen Jahr eine Pfarrstelle auf dem Darß angenommen hatte.

Der Bernburger Kreisoberpfarrer Sven Baier dankte Stephan Aniol beim Gottesdienst dafür, dass er diese Aufgabe übernommen hat. Die Gemeinden stünden angesichts des demographischen Wandels vor großen Herausforderungen. Um in diesen Zeiten zu bestehen, brauche es Kraft, Geduld und festen Glauben.

An die Gemeindeglieder gewandt sagte Stephan Aniol, er freue sich auf die die Arbeit und das Miteinander in den Gemeinden. 

Stephan Aniol ist 60 Jahre alt. Er ist in Burg bei Magdeburg geboren. Der Theologe ist bislang als Pfarrer in Nienburg tätig und war Kreisjugendpfarrer im Kirchenkreis Bernburg. 

Pfarrer Stephan Aniol (links) und Kreisoberpfarrer Sven Baier

In Bernburg unterrichten? Mach ich!

Immer mehr anhaltische Kirchengemeinden setzen ein Zeichen: Im Rahmen unserer Sommeraktion befestigen sie Banner an den Kirchen. Dabei geht es um gelebte Nächstenliebe und echtes Ehrenamt. Wir zeigen Gesicht für eine offene, solidarische Gesellschaft. Unsere Kirchen sind keine staubigen Museen, sondern Teil aktiver Gemeinschaften. Die Gemeinden zeigen, dass die Kirche Teil eines lebendigen Miteinanders in den Orten sind. Mehr Fotos und Informationen gibt es hier.

"Das war etwas fürs Herz."

Proben einer Theateraufführung mit Schauspielern und Musiker:innen auf der Bühne.

Der Radiogottesdienst aus Dessau-Törten hat bundesweit positive Resonanz gefunden. Nach der Sendung waren die drei Telefonleitungen weit mehr als eine Stunde dauerhaft belegt. Da der Gottesdienst vom MDR, WDR, NDR und vom RBB übertragen wurde, meldeten sich Hörerinnen und Hörer aus vielen Bundesländern. Eine Anruferin aus Wolfsburg fasste es so zusammen: "Das war ein wundervoller ergreifender Gottesdienst. Da passte alles zusammen. Ich habe mir den Friedhof in Törten richtig bildlich vorstellen können. Das war etwas fürs Herz." Weitere Reaktionen lesen Sie hier.

Willkommen Tim Reiter! 

Die Landeskirche hat einen neuen Justiziar

Tim Reiter ist der neue Justiziar der Evangelischen Landeskirche Anhalts. Der 30jährige Jurist aus Halle hat seinen Dienst für die Landeskirche am 1. April begonnen. Nach gut 14 Tagen im Amt hat Pressesprecherin Susanne Reh ihn nach Zielen und Wünschen befragt:

Herr Reiter, was hat sie bewogen sich für die Stelle des Justiziars bei der Evangelischen Landeskirche Anhalts zu bewerben?

Schon zu Beginn meines Studiums habe ich im Kirchenrecht eine Möglichkeit gesehen, verschiedene persönliche Interessen mit meiner Profession zu verbinden. Im Laufe des Studiums habe ich daher an den Universitäten in Halle, Tel Aviv, Potsdam und Speyer einen Schwerpunkt in kirchen-, religionsverfassungs- und verwaltungsrechtlichen Fragen gesetzt.  Praktische Erfahrungen konnte ich während des Studiums etwa im Landeskirchenamt der Evangelisch‑Lutherischen Kirche in Bayern sammeln. Auch in verschiedenen Stationen meines Referendariats beschäftigte ich mich mit spezifisch kirchlichen Rechtsfragen. Nun habe ich mein Referendariat abgeschlossen und bin Volljurist. Als ich gesehen habe, dass es die Möglichkeit gibt, für die Evangelische Landeskirche Anhalts zu arbeiten, war das für mich sehr attraktiv. Es war schon länger mein Wunsch, im kirchlichen Bereich zu arbeiten. Ich bin selber auch Kirchenmitglied, wohne in Halle und da war ich froh, über eine Stelle als Kirchenjurist in der Region.

 

Wie sind sie aufgenommen worden in den ersten zwei Wochen?

Sehr gut. Ich freue mich, dass es eine vergleichsweise kleine Landeskirche ist und auch das Landeskirchenamt überschaubar ist. Das hat den Vorteil, dass alle sehr flexibel sind, man sich untereinander kennt und auch die Kolleginnen und Kollegen schnell kennenlernt. Die Wege sind kurz, man kann auch einfach schnell mal in ein Büro rübergehen und nachfragen, wenn es ein Problem gibt. Das ist praktisch und erleichtert den Einstieg sehr.

Vom ersten Tag an hatten Sie gleich viel Arbeit auf dem Tisch. Welche Themen waren da schon dabei?

Ich wurde schon aus ganz unterschiedlichen Bereichen angefragt – von Datenschutz bis Grundstücksamt. Teilweise habe ich rechtlich Sachverhalte ausgearbeitet, fachlich beraten oder auch rechtlich noch mal über spezielle Fragen drüber geschaut. Das ist ja auch sehr spannend für mich, weil ich dadurch schnell Einblick in viele Themenfelder bekomme und mich auch rechtlich einarbeiten kann in alle möglichen Bereiche. Aktuell ist natürlich die Synode ganz präsent. Das war jetzt sehr kurzfristig für mich. Ich bin ja erst zwei Wochen hier und jetzt ist schon die Synode. Auch dafür waren jetzt schon einige rechtliche Fragestellungen zu bearbeiten.

Und haben Sie sich schon eingelebt in Ihrem Büro?

Mein Büro ist toll, hat große Fenster, viel Licht. Der Blick nach draußen auf einen kleinen Innenhof-Park mit Grünfläche, blühenden Bäumen, ist wunderbar. Meine Bürotür steht fast immer offen, sodass ich mit anderen Mitarbeitern schnell ins Gespräch kommen kann. 

 

Und - ich weiß nicht, ob ich das so sagen kann, aber ich war ehrlicherweise schon überrascht über die Computertechnik, das ist alles sehr modern und hilfreich. Ich freue mich auch, dass das Büro bei meinem Arbeitsbeginn bereits vollständig eingerichtet war. Als ich es vorab einmal gesehen hatte, stand es noch recht voll mit Archivarien und Kartons. Dass nun alles vorbereitet war, empfinde ich als Zeichen dafür, dass ich hier sehr herzlich aufgenommen worden bin.

Was dürfen wir über den privaten Tim Reiter wissen. Gibt es Hobbys, Familie? So ganz kleiner Einblick.

Ich bin verheiratet, habe eine Tochter, die ist drei Jahre alt, die sich immer sehr freut, wenn ich dann nachmittags nach Hause komme. Als Kirchmitglied bin ich in meiner Gemeinde in Halle aktiv. Ich lese sehr gerne und mache Musik, ich spiele Querflöte und Klavier.

Was wünsche Sie sich für Ihre Arbeit?

Ich freue mich sehr darauf, die Landeskirche kennenzulernen. Zur Synode bekomme ich einen ersten Einblick und lerne die Synodalen kennen. Im Laufe der Zeit werde ich dann sicherlich auch noch Gelegenheiten haben, die Kirchenkreise und Gemeinden kennenzulernen. Ich hoffe, dass ich schnell mit allen in Kontakt komme und Zeit dafür ist.

So ist Tim Reiter erreichbar:

Mail

Tel.: +49 340.2526205

 

Karsten Georg Wolkenhauer im Interviewz

Proben einer Theateraufführung mit Schauspielern und Musiker:innen auf der Bühne.

"Wir sind seit 500 Jahren und auch in der Zukunft verlässlicher Kulturträger im Land. Um darauf aufmerksam zu machen, wollen wir jetzt an unsere Kirchen ein großes Banner hängen: “Die Kirche bleibt im Dorf!” Denn das ist genau das, was wir wollen: Bei den Menschen bleiben, und in vielen Orten in der Fläche gibt es nur noch die Kirche. Das spüren die Menschen. Und das wollen wiederum andere nicht." Das sagt Kirchenpräsident Karsten Georg Wolkenhauer im Interview mir der Evangelischen Zeitung. Ein intensives Gespräch, das sich mit vielen Themen befasst. Hier können Sie es lesen. 

Sie möchten auch mit dem Kirchenpräsidenten ins Gespräch kommen. Eine Pilgertour durch Anhalt bietet Gelegenheit dazu. Wandern Sie mit Karsten Georg Wolkenhauer von Ballenstedt nach Köthen. Alle wichtigen Informationen finden Sie hier.

Mauereinsturz in Zerbst

Proben einer Theateraufführung mit Schauspielern und Musiker:innen auf der Bühne.

In Zerbst ist ein Teil der Einfriedungsmauer des Frauentorfriedhofes eingestürzt. Dabei wurde niemand verletzt. Es entstand erheblicher Sachschaden. Zwei PKW wurden beschädigt. Die Landeskirche und das Regionalpfarramt Zerbst kümmern sich um möglichst schnelle Schadensregulierung durch die Versicherung. Darüber hinaus wird die Einsturzstelle gesichert und der Schutt durch die Stadt Zerbst beseitigt. Mehr Informationen folgen in Kürze.

Sommerbrief des Präses

Proben einer Theateraufführung mit Schauspielern und Musiker:innen auf der Bühne.

„Wie sollen wir fröhlich von Gott reden, wenn wir stets nur den Rückbau planen?“, fragt Dr. Jan Brademann in seinem Sommerbrief. Damit wendet sich der Präses der Landessynode an die evangelischen Gemeinden in Anhalt. Doch seine Gedanken gehen darüber hinaus und sind für alle Christinnen und Christen lesenswert, die sich mit Reformprozessen in der evangelischen Kirche auseinandersetzen oder davon betroffen sind. Hier lesen Sie den Sommerbrief.

Der Dessauer Regenlauf

Die Landeskirche ist wieder beim Firmenlauf Anhalt dabei gewesen - diesmal mit zwei Teams!

Der Kirchenpräsident schickte Grüße vor dem Lauf: "Wünsche erfolgreiches und frohgemutes Laufen! 'Auf Adlers Flügeln getragen, übers brausende Meer der Zeit'", schrieb Karsten Georg Wolkenhauer. Die acht Läuferinnen und Läufer der Landeskirche nahmen es sich am Dienstagabend zu Herzen und trotzten den widrigen Wetterbedingungen. 

2,5 Kilometer musste jede Läuferin und jeder Läufer absolvieren, zwei Mal ging es auf den Rundkurs durch den Stadtpark, vorbei am Bauhausmuseum und am Teehäuschen.

Unser Frauenteam kam auf den sechsten Platz, unser Männerteam wurde 44. Eine großartige Leistung. 

 

Kirchen - Räume - Perspektiven

Ausstellung in der Auferstehungskirche in Dessau

Wie können Kirchenräume in Zukunft genutzt werden? Welche Rolle spielen sie für Gemeinschaft und Teilhabe in unseren Städten und Dörfern? Mit diesen Fragen setzt sich die Modell-Ausstellung „Kirchen - Räume - Perspektiven – Kirchen als Quartiersanker für unsere Zeit“ auseinander.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen innovative Ideen zur Weiterentwicklung von Kirchenräumen. Studierende der TU Dresden haben mittelalterliche Dorfkirchen untersucht, deren Bedeutung für Gemeinden und Gesellschaft analysiert und zukunftsweisende Nutzungskonzepte entwickelt. Die Entwürfe und Modelle zeigen, wie Kirchen über den Gottesdienst hinaus als Orte lebendiger Begegnung, gemeinschaftlicher Nutzung und sozialer Teilhabe gestaltet werden können.

 

Die Ausstellung ist Teil des Thementags „Kirchbau – Seele und Substanz“ und lädt dazu ein, neue Perspektiven für den Umgang mit Kirchenräumen kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Die Ausstellung ist vom 27. Mai bis 17. Juni 2026 zu sehen. Öffnungszeiten sind dienstags und donnerstags von 9 bis 13 Uhr sowie freitags von 16 bis 18 Uhr; weitere Besuche sind nach Anmeldung möglich.

23.05.2026

Kirchen neu denken

Ausstellung „Kirchen–Räume–Perspektiven“ in der Auferstehungskirche in Dessau | Eröffnung am Mittwoch, 27. Mai, 11 Uhr

Wie können Kirchenräume in Zukunft genutzt werden? Welche Rolle spielen sie für Gemeinschaft und Teilhabe in unseren Städten und Dörfern? Mit diesen Fragen setzt sich die Modell-Ausstellung „Kirchen–Räume–Perspektiven – Kirchen als Quartiersanker für unsere Zeit“ auseinander, die am Mittwoch, 27. Mai 2026, um 11.00 Uhr in der Auferstehungskirche Dessau eröffnet wird.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen innovative Ideen zur Weiterentwicklung von Kirchenräumen. Studierende der TU Dresden haben mittelalterliche Dorfkirchen untersucht, deren Bedeutung für Gemeinden und Gesellschaft analysiert und zukunftsweisende Nutzungskonzepte entwickelt. Die Entwürfe und Modelle zeigen, wie Kirchen über den Gottesdienst hinaus als Orte lebendiger Begegnung, gemeinschaftlicher Nutzung und sozialer Teilhabe gestaltet werden können.

Die Ausstellung ist Teil des Thementags „Kirchbau – Seele und Substanz“ und lädt dazu ein, neue Perspektiven für den Umgang mit Kirchenräumen kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Vernissage: Mittwoch, 27. Mai 2026, 11.00 Uhr

Ort: Auferstehungskirche Dessau, Fischereiweg 43, 06846 Dessau-Siedlung

Die Ausstellung ist vom 27. Mai bis 17. Juni 2026 zu sehen. Öffnungszeiten sind dienstags und donnerstags von 9 bis 13 Uhr sowie freitags von 16 bis 18 Uhr; weitere Besuche sind nach Anmeldung möglich.

"Wir verstehen einander ja!"

Proben einer Theateraufführung mit Schauspielern und Musiker:innen auf der Bühne.

"Pfingsten ist das Fest der versöhnten Verschiedenheit! Menschen hören und teilen und stellen fest: Wir verstehen einander ja! Erstaunlich. Es ist nicht die Sprache, die uns trennt, nicht die Herkunft, nicht die Worte. Nicht die Unterschiede trennen uns. Die tauben Ohren sind es, die uns trennen", schreibt Karsten Georg Wolkenhauer in seinem Pfingstbrief an die Gemeinden. Der Kirchenpräsident verweist auf die notwendige und mögliche Verständigung zwischen den Menschen. Die EKD hat dazu die Initiative #VerständigungsOrte begonnen. Die Ratsvorsitzende der EKD, Bischöfin, Kirsten Fehrs, schreibt in ihrer Pfingstbotschaft: "In Zeiten, in denen Menschen unter einer zunehmend rauen Debattenkultur leiden, brauche es diese verbindende Kraft, die stärker ist als alle Spaltung. Die biblische Pfingstgeschichte beinhalte damit eine hochaktuelle Botschaft für die Gegenwart." 

Mehr Informationen über das Pfingsfest | Pfingstgottesdienste in Anhalt

AKTUELLES

Der Ergänzungsband zum Buch "Jüdisches Leben in Anhalt" ist am 15 . Januar in Dessau vorgestellt worden. Autor ist Pfarrer i.R. Dietrich Bungeroth. In seiner Würdigung hob Dr. Jan Brademann die Verantwortung der Landeskirche für das Thema hervor.

GOTTESDIENSTE

Die Gemeinden laden regelmäßig zu Gottesdiensten in Kirchen, Gemeindehäuser oder auch im Freien ein. Es werden Familiengottesdienste, Gottesdienste nach Taizé oder auch zu Ereignissen wie Taufe oder Trauung gefeiert.

VERANSTALTUNGEN

Konzerte, Lesungen und Feste. Die Gemeinden in der anhaltischen Landeskirche laden zu vielfältigen Veranstaltungen ein. 

Dazu ist jeder herzlich willkommen. 

GEMEINDEN

Die evangelischen Christinnen und Christen in Anhalt leben in rund 145 selbstständigen Kirchengemeinden. Hier finden Sie eine Übersicht aller Orte in Anhalt mit den dazugehörigen Pfarrämtern. Sollten Sie bei Ihrer Suche dennoch nicht fündig werden, nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

GESCHICHTE

Das Gebiet der Evangelischen Landeskirche Anhalts ist nahezu identisch mit dem einstigen Fürstentum, späteren Herzogtum und dem nach 1918 entstandenen Freistaat Anhalt. Bis in die Zeit der Reformation vor annähernd 500 Jahren reicht die Geschichte unserer Landeskirche zurück.

ZAHLEN & FAKTEN

Bis in die Zeit der Reformation vor annähernd 500 Jahren reicht die Geschichte unserer Landeskirche zurück. Zurzeit zählt rund 23.000 Glieder. Sie gehören zu 145 selbständigen Gemeinden. Diese wiederum sind in fünf Kirchenkreisen organisiert. Rund 200 Kirchengebäude gibt es in der Landeskirche. Sie prägen die anhaltischen Orte und Landschaften. 

Kirchenkreis Ballenstedt

Das Gebiet des Kirchenkreises Ballenstedt kann als die Wiege des Landes Anhalt bezeichnet werden. Im Kirchenkreis leben heute rund 3.200 Gemeindeglieder. 

Kirchenkreis Bernburg

Im Kirchenkreis Bernburg leben rund 5.400 evangelische Christinnen und Christen. 36 Kirchen aus acht Jahrhunderten prägen das Erscheinungsbild der Landschaft. 

Kirchenkreis Dessau

Im Kirchenkreis Dessau leben heute rund 8.100 evangelische Gemeindeglieder. Das Gebiet hat seit der Reformation bis 1918 den anhaltischen Fürsten der Dessauer Linie unterstanden.

Kirchenkreis Köthen

Im Kirchenkreis Köthen leben rund 4.500 evangelische Christinnen und Christen. Ein besonderer Schwerpunkt in der Bachstadt Köthen ist die Kirchenmusik. 

Kirchenkreis Zerbst

Im Kirchenkreis Zerbst leben derzeit rund 5.400 Gemeindeglieder in vier Städten und über 70 Dörfern. Im Kirchenkreis befinden 64 Kirchengebäude. 

Gemeideentwicklung

Das Landespfarramt für Gemeindeaufbau unterstützt Gemeinden und Regionen bei ihren Bemühungen, missionarische Impulse zu setzen. 

Rückzug

Präses legt Amt nieder

Andreas Köhn begründet den Schritt mit einem anstehender Wechsel des Arbeitsplatzes. Das lasse nicht mehr viel Spielraum für das Ehrenamt. Er könne den Aufgaben für den anstehenden Strategieprozess der Landeskirche und den damit einhergehenden gesellschaftlichen Entwicklungen nicht mehr mit voller Kraft und ausreichender Zeit gerecht werden. 

Mehr darüber lesen.

Ausblick

Sachsen-Anhalt-Tag 2026

Anfang Juni ist es soweit: Wir feiern in Bernburg den Sachsen-Anhalt-Tag. Die Landeskirche ist Gastgeber des Kirchendorfes an der Schlosskirche St. Aegidien. 

Inzwischen bekommt das Programm Konturen. Dank geht an alle, die sich bereit erklärt haben, an diesem Wochenende in Bernburg mitzuwirken.

Mehr darüber erfahren

Newsletter

Aktuelle Informationen kompakt

Alle zwei Wochen gibt die Pressestelle der Landeskirche einen Newsletter heraus. Er enthält kompakte Infos über Ereignisse und  Veranstaltungen sowie Rubriken und weiterführende Links. 

Zu den Rubriken gehören „Auf den Punkt gebracht" und „Darüber hab ich in dieser Woche gestaunt“.

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Synode muss neuen Präses wählen

Andreas Köhn hat sein Amt niedergelegt

Ein anstehender Wechsel des Arbeitsplatzes lasse nicht mehr viel Spielraum für das Ehrenamt, begründete der bisherige Präses diesen Schritt. Er könne den Aufgaben für den anstehenden Strategieprozess der Evangelischen Landeskirche Anhalts und den damit einhergehenden gesellschaftlichen Entwicklungen nicht mehr mit voller Kraft und ausreichender Zeit gerecht werden. 

Der Ältestenrat dankte Andreas Köhn für seine Zeit als Präses und äußerte Anerkennung und Verständnis für die schwere Entscheidung. 

Mehr darüber lesen.

Gernrode: Das Heilige Grab in 3D

Mit neuester Technologie wird in der Stiftskirche St. Cyriakus in Gernrode Gänsehaut erzeugt. Dank hochauflösender Bilder, 3D-Technik und VR-Brillen können Besucherinnen und Besucher ins Innerste der Grabkammer schauen, an jedes kleine Detail heranzoomen. So werden Dinge sichtbar, die man sonst so nicht sehen kann, denn die Grabkammer darf eigentlich nicht betreten werden. Für Pfarrer Andreas Müller eine "Offenbarung, ein Moment, in dem man spürt, dass Türen für die Zukunft geöffnet werden". Anfragen wegen genauer Öffnungszeiten und Führungen richten Sie bitte vorher unbedingt an das Pfarramt. 

Ostern in Anhalt

Mit zahlreichen Gottesdiensten und Konzerten erinnern die Gemeinden der anhaltischen Landeskirche in der Karwoche an das Leiden und Sterben Jesu Christi. Traditionell finden am Gründonnerstagabend (02.04.) zahlreiche Abendmahlsgottesdienste statt, viele davon an Tischen, zur Erinnerung an das letzte Abendmahl Jesu und seiner Jünger. Am Karfreitag (03.04.) sind um 15.00 Uhr, zur biblisch überlieferten Sterbestunde Jesu am Kreuz, viele Passionskonzerte geplant. In der Nacht zum Ostersonntag (04.04.), am Ostersonntag selbst (05.04.) und am Ostermontag (06.04.) wird dann in allen Kirchen die Auferstehung von Jesus Christus gefeiert. Mehr darüber lesen.

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